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Wandern mit Kindern

Wenn am Wochenende die Sonne scheint ist es wieder an der Zeit für einen Familienausflug an der frischen Luft. Wer dabei nicht immer nur den Tiergarten besuchen möchte, der kann alternativ mit seinen Kindern wandern gehen. Bei einem Wanderausflug mit Kindern ergeben sich oft neue Wandererlebnisse und Sichtweisen auf Berg und Natur. Jedoch kann es von Vorteil sein, die folgenden Tipps bei der Tourenplanung zu berücksichtigen.

 

Wandern mit Babys 

Zugegeben – wenn man mit Babys unterwegs ist, dann ist man bei der Streckenwahl eingeschränkt. Auch geländetaugliche Kinderwagen sind nur eingeschränkt für das Bergwandern geeignet. Selbst geringe Steigerungen können für Eltern schnell zur Qual werden. Der Abstieg kann für den Säugling sogar lebensgefährlich sein. Deswegen empfiehlt es sich, die Kinderwägen nur auf ebener Fläche, beispielsweise bei einem Spaziergang zwischen zwei Berghütten, zu verwenden.

Alternativ kann das Baby auch getragen werden. Hier empfiehlt sich eine stabile Bauchtrage, denn der Kopf des Babys muss gestützt werden.

Es spricht auch nichts dagegen, Babys in der Seilbahn mitzuführen. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass die Höhenunterschiede gering ausfallen. Um den Druckausgleich zu erleichtern, kann dem Säugling während der Fahrt die Flasche gegeben werden.

 

Wandern mit Kleinkindern

Wenn die Kinder schon selbständig sitzen können, kann man sie in einer Rückentrage mitnehmen. Dadurch ist man in seiner Tourengestaltung flexibel. Aber Achtung: Es muss dringend daran gedacht werden, dass das Kind ausreichend vor Sonneneinstrahlung oder Kälte geschützt ist.

 

Wandern mit Kindern ab etwa vier Jahren

Ab einem Alter von vier Jahren sind Kinder in der Lage, in etwa die gleichen Touren wie ihre Eltern zu absolvieren. Wichtig ist, dass dafür mehr Zeit eingeplant wird. Als Faustregel gilt:

1,5 x Normalgehzeit für Erwachsene = ungefähre Gehzeit mit Kindern

Da Kinder oft noch nicht über eine ausgeprägte Ausdauer verfügen, sind kürzere Routen und vor allem regelmäßige Pausen zu empfehlen. Man sollte darauf achten, Zwischenstopps an einer ungefährlichen Stelle einzulegen. Denn für Kinder gehört nach einem kurzen Ausruhen Spielen und Toben zur Erholungsphase dazu.

 

Generell gilt:

Am wichtigsten ist die Motivation der Kinder vor und während dem Ausflug. Wenn Eltern die Wünsche der Kleinen in ihre Planung mit einbeziehen, sind Kinder meist bereits von Anfang an mit Begeisterung dabei. Spannende Touren über Trampelpfade mit Etappenzielen wie Wasserfällen oder Spielmöglichkeiten gefallen auch dem Nachwuchs besser als triste Forstwege, auf denen es nichts zu entdecken gibt. Eine feinen Jause auf der Berghütte bietet den Kleinen eine willkommene Abwechslung. Auch eine kleine Badepause oder Kneippen erfrischt die Kinder und motiviert zusätzlich.

Wenn man das Alter der Kinder und eine spannende Route in die Planung mit einbezieht, dann wird der Ausflug sicher zum Erlebnis für Groß und Klein.

 

 

 

Beitragsbild:

© Pixabay: jetpix

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