Navigation
 
SUP – Stand Up Paddling

SUP ist nicht nur eine Abkürzung für den englischen Satz „What’s up?“ – also „Wie geht’s?“, sondern bezeichnet auch eine neue Trendsportart namens Stand Up Paddling.

 

3. Offene Deutsche Meisterschaft Stand-up-Paddling DKV

Ganz neu ist das Stand Up Paddling nicht mehr: Hier hat am Wochenende (02.-03.08.) in Bad Wiessee auf dem schönen Tegernsee bereits die 3. Offene Deutsche Meisterschaft des DKV (Deutscher Kanu-Verband) stattgefunden. An die 100 Teilnehmer trugen sich in die Starterlisten ein und kämpften in den Disziplinen Sprint Race und Long Distance um die Medaillen. Neben der Meisterschaft wurde auch der Terassenhof-Cup ausgetragen, der zusätzlich zu österreichischen und deutschen Sportlern Konkurrenz aus aller Welt lockte. Die Ergebnisse des Turniers könnt ihr unter folgendem Link einsehen: www.sup-special.de

 

Wie funktioniert eigentlich Stand Up Paddling?

Beim Stand Up Paddling steht der Sportler in aufrechter Körperhaltung auf einem Surfbrett und bewegt sich mit Hilfe eines Stechpaddels fort. Dazu zieht er das Paddel im Wasser nach hinten und bewegt es oberhalb der Wasseroberfläche wieder nach vorn. Wichtig dabei ist, die Seite, auf der das Paddel geführt wird, regelmäßig zu wechseln. Zusätzlich kann man diese einfache Form des Stehpaddelns auch mit dem klassischen Surfen kombinieren. So kann man die Kraft der Wellen nutzen, um schneller und mit weniger Aufwand voranzukommen. Das Paddel kann dabei sowohl zum Steuern als auch zum Halten des Gleichgewichts auf dem Brett verwendet werden.

 

Was brauche ich dafür?

Sehr viel benötigt man nicht: Eigentlich nur ein Brett und ein Paddel. Dennoch gibt es auch hier ein paar Dinge zu beachten: SUP-Boards sollten unbedingt mit einem sogenannten Deck Pad ausgerüstet sein. Diese gummiartige Matte sorgt für einen festen Stand. Was die Länge des Bretts anbelangt, gelten folgende Faustregeln: Mit zunehmendem Können des Sportlers nimmt die Länge des Boards ab. Profis und Wellenreiter greifen daher überwiegend auf kurze Boards zurück, während in flachen Gewässern lange Bretter geeigneter sind. Die Breite des Boards spiegelt seine Stabilität wider: je breiter, desto stabiler. Bei der Wahl des Paddels spielen folgende Faktoren eine wichtige Rolle: Ist der Sportler Anfänger oder Fortgeschrittener? Wofür wird das Paddel verwendet? Wie groß ist der Paddler? Für Anfänger eignet sich am besten ein größenverstellbares Paddel, um die passende Länge während des Trainings einstellen zu können. Tipp: Um einen groben Richtwert zu erhalten, stellt man das Paddel aufrecht vor sich und streckt einen Arm nach oben. Der Griff des Paddels sollte bis an das Handgelenk reichen! Die Form des Paddelblatts beeinflusst die Geschwindigkeit und den nötigen Kraftaufwand des Sportlers. Mit einem schmalen Blatt muss man sich zwar weniger anstrengen, andererseits erreicht man damit eine geringere Geschwindigkeit als mit einer breiteren Ausführung.

 

Worin liegen die Vorteile des Paddling im Vergleich zu anderen Wassersportarten?

Ein großer Vorteil des SUP gegenüber dem Wind- und Wellensurfen liegt darin, dass man nicht auf hohe Wellen oder starken Wind angewiesen ist. So kann man auch an wellenarmen Tagen Spaß im Meer haben. Außerdem eignet sich das Stehpaddeln hervorragend für unsere heimischen Binnengewässer wie Flüsse und Seen. Dabei kann man gezieltes Ganzkörpertraining mit Erholung in herrlichen Landschaften kombinieren.

Wie wäre es z.B. mit SUP auf dem Zeller See? Von dort aus genießt man einen atemberaubenden Ausblick auf den Nationalpark Hohe Tauern, den Großglockner oder auch das Kitzsteinhorn. So kann man sich in abgeschiedener Atmosphäre auf das Training konzentrieren. Dabei wird der Körper ganzheitlich auf Trab gehalten und Arm-, Bein-, Rücken- und Bauchmuskulatur aufgebaut. Stand Up Paddling hat sich als beliebte Ausdauersportart etabliert und ist dabei deutlich gelenkschonender als Joggen.

SUP: ein Ganzkörper-Workout für alle Outdoorfans!

 

Beitragsbild:

© flickr.com: Visit St. Pete/Clearwater

Tags: ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.