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5 Gründe weshalb Skilanglauf genau das Richtige für Dich ist

Fit durch die Loipen – Das klassische Langlaufen gewinnt wieder an Beliebtheit.

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1. Der Schwierigkeitsgrad

Maximal 6 Stunden, so sagt der Experte, braucht es, um das Skilanglaufen zu beherrschen. Im Allgemeinen wird zwischen der klassischen diagonalen Technik und der Skatingtechnik unterschieden. Anfänger sollten sich zunächst an die klassische Technik wagen, da diese in einer gespurten Loipe gefahren wird. Somit können die Skier nicht nach links oder rechts ausbrechen und man kann ein Gefühl für die langen Skier bekommen. Im Lauf wird abwechselnd auf einem Bein geglitten. Dabei ist es besonders wichtig ein Gefühl für den richtigen Abdruckmoment zu finden. Bestenfalls wechselt man die Belastung von einem auf den anderen Ski unterhalb des Körpers. Der Oberkörper sollte hierbei aufrecht gehalten werden, um den optimalen Druck auf den Ski zu bekommen. Die Arme inkl. Stöcke werden gestreckt, aktiv wechselseitig mitbewegt. Die Skatingtechnik ist etwas schneller und dynamischer. Im Gegensatz zur klassischen Technik wird auf plattgewalzten Schneeflächen gefahren. Die Bewegung erfolgt durch seitliches Abstoßen mit den Skiern. Auch hier soll der Oberkörper stabil in der Mitte gehalten werden. Die Knie müssen leicht gebeugt sein, um sicher und stabil skaten zu können.

2. Die Gesundheit

Das Skilanglaufen ist der heimliche Fettkiller unter den Wintersportarten und stellt ein ideales Ganzkörpertraining dar. Es werden rund 600 Muskeln, fast 90% aller Körpermuskeln beansprucht. Der aktive Einsatz von Ski und Stöcken trainiert Arme, Beine und Rumpf zu gleichen Maßen. Neben der Schulung von Gleichgewichts- und Koordinationssinn werden die Gelenke kaum beansprucht. Im Gegensatz zu den klassischen Alpinen Sportarten ist das Verletzungsrisiko beim Langlaufen zudem viel geringer.

3. Der Preis

Im Gegensatz zu den horrenden Preisen in diversen Skigebieten ist das Skilanglaufen eine super Alternative. Je nach Region und Gemeinde fallen zwar Gebühren für die Loipenbenutzung an, diese betragen jedoch nur einen Bruchteil eines Tagesskipasses. Für Anfänger empfiehlt es sich einen einmaligen Kurs zu belegen. Die Kosten für einen Langlaufkurs variieren, liegen aber bei ca. 50 Euro. Skier, Stöcke und Schuhe können in örtlichen Skiverleihen geliehen werden. Für die Bekleidung ist hingegen selbst zu sorgen. Sie sollte atmungsaktiv sein und gleichzeitig ausreichend Bewegungsfreiheit garantieren. Über der Skiunterwäsche getragen, eignen sich Fleece oder Microfaser-Bekleidung.

4. Die große Auswahl

Sowohl in Österreich als auch in Deutschland, der Schweiz und Italien kommen Langläufer auf ihre Kosten.

Diese drei Gemeinden gelten mit zu den bekanntesten Langlauf-Gebieten:

● Die Salzburger Sportwelt bietet insgesamt 250 kostenlose Loipenkilometer an. Die längste Loipe, die Tauern Loipe mit 60 Kilometern Länge verbindet 6 Orte und führt durch leichtes, aber abwechslungsreiches Gebiet.

● In Seefeld – Tirol  werden insgesamt 279 Kilometer und jeder Schwierigkeitsgrad angeboten. Die Tageskarte kostet 9 Euro mit einer Gästekarte nur 3 Euro. Die Strecke eignet sich sowohl für die klassische Variante als auch für die Skatingtechnik.

● In Ramsau am Dachstein, in der Region Steiermark können Langläufer 220 Kilometer auf einer Höhenlage von bis zu 2.700 Metern auskosten und einen der 13 Rundkurse erkunden. Die Tageskarte liegt hier bei 10,50 Euro. Viele dieser Gemeinden bieten zusätzlich eine beleuchtete Nachtloipe an.

5. Die Landschaft

Auch für die seelische Gesundheit ist das Skilanglaufen ein wahrer Segen. Viel frische Luft, wunderbare, ruhige und unberührte Landschaft machen den Kopf frei und tragen zur mentalen Fitness bei. Fern von Hektik und Nervosität, kann der Kopf durch die gleichmäßigen Bewegungsabläufe in der stillen Winterlandschaft abschalten und sich voll und ganz auf die Schönheit der Natur konzentrieren.

 

5 Gründe weshalb Skilanglauf genau das Richtige für Dich ist

Bilder:

© Pixabay.com

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