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Disziplinen beim Snowboarden

Wir widmen uns in diesem Artikel mal wieder dem Thema Snowboarden. Warum? Weil wir finden, dass Snowboarden ein toller Sport ist der durch den erneuten Alpinskitrend in den letzten Jahren fast zu kurz gekommen ist. Wir werden uns ansehen welche Disziplinen es beim Snowboarden gibt und was diese so besonders macht.

Parallel Slalom und Parallel Giant Slalom

Beginnen wir mit dem Parallel Riesenslalom, dabei treten zwei TeilnehmerInnen gegeneinander in zwei parallel gesteckten Rennläufen an. Das spezielle an der Disziplin ist der K.O.-Modus bei dem sich im großen Finale die zwei besten den Sieg unter sich ausmachen. Doch bevor das K.O.-System beginnt müssen alle Fahrer den Kurs gegen die Uhr fahren, denn nur die besten 32 fahren treten im K.O.-Modus gegeneinander an. Der Parallel Slalom wird gleich ausgetragen, nur dass hier die Torabstände kürzer sind als beim Riesenslalom.

Half Pipe

Eine sehr spektakuläre Disziplin bei der die SportlerInnen rasch Tempo aufnehmen müssen um dann bei ihren Tricks eine richtige gute Figur zu machen, nennt man Half Pipe. Half Pipe ist eigentlich schon selbsterklärend, denn die Schneekonstruktion sieht aus wie eine halbe Röhre die nach oben hin geöffnet ist. Die AthletInnen müssen dort von einer Seite zur anderen kommen und dabei möglichst spektakuläre Tricks und Sprünge zeigen. Bewertet werden die Tricks von einer Jury, die Punkte vergibt um dann den Sieger oder die Siegerin festzustellen.

Big Air oder Straight Jump

Hier gibt es nur eine einzige große Sprungrampe wo die AthletInnen ihr Können unter Beweis stellen müssen. Die SportlerInnen müssen einen Trick zeigen der dann samt Landung von den Judges also den Richtern bzw. einer Jury bewertet wird. Es gibt verschiedene Variationen, beispielsweise gibt es manchmal unterhalb der Landezonen zusätzliche Obstacles wie Rails, Boxens Quaterpipes oder Cornerjumps, die den SportlerInnen die Möglichkeit geben bei einem misslungenen Jump zusätzliche Punkte zu sammeln. Interessant ist auch die Variante des „Tow-in surfing“ wo die AthletInnen von einem Schneemobil hinterhergezogen und auf die richtige Absprunggeschwindigkeit gebracht werden. Die Sportler lassen das Seil dann kurz vor dem Absprung los. Diese Methode ist besonders für flache Gebiete geeignet wo das nötige Gefälle für den idealen Anlauf fehlt.

Slopestyle

Eine weitere interessante Wettkampfform beim Snowboarden ist der Slopestyle. Dabei müssen die TeilnehmerInnen einen Hindernisparcours mit unterschiedlichen Obstacles überwinden. Der Parcours ist immer so konstruiert, dass die Hindernisse miteinander verbunden werden können und die Elemente kombinierbar sind. Die Tricks und die die FahrerInnen zeigen werden wiederum von sogenannten Judges also Richtern bewertet. Slopestyle ist eine olympische Disziplin.

Snowboard Corss oder Boarder Cross

Eine wirklich herausfordernde Sportart ist der sogenannte Boarder Cross. Hierbei besteht die Piste aus spektakulären Steilwandkurven und Sprüngen. Immer vier AthletInnen müssen das Rennen gegeneinander gleichzeitig absolvieren. Bis am Ende des Rennens das Finale der besten vier TeilnehmerInnen feststeht die dann um den Sieg fahren. Interessant macht diese Disziplin besonders der Konkurrenzkampf der direkt gegeneinander stattfindet und wo es teilweise zu unfassbaren Zusammenstößen kommt.

Tatsache ist, dass es viele aufregende Disziplinen beim Snowboarden gibt und das bis heute auch alle erwähnten als olympische Disziplinen anerkannt wurden. Die jüngste olympische Disziplin bei den Snwoboardern, ist der 2014 erstmals ausgetragene Slopestyle-Bewerb. Immer häufiger werden diese Bewerbe auch von Fernsehanstalten übertragen, was natürlich dazu beiträgt den Snowboardsport wieder mehr in den Mittelpunkt zu rücken.

Bild:

©flickr: Indigonat

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