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Die richtige Vorbereitung auf die Skisaison

Die Vorbereitungen auf den Pisten sind seit Wochen in vollem Gange. Der alpine Skiweltcup steht vor der Tür. Die ÖSV-Alpinski-Herren absolvierten schon vor genau einem Monat ihr letztes Konditionstrainingslager vor dem Training auf Schnee. Das lässt die Vorfreude auf die Skisaison in die Höhe treiben! Aber einfach die Skier oder das Snowboard nehmen und ab auf die Piste? Sollte man sich nicht lieber körperlich vorbereiten? Die Antwort ist ein ganz klares Ja!

 

Bleibt die Frage nach dem sinnvollsten Beginn der Vorbereitung

Die ideale Vorbereitungszeit beginnt 3 Monate spätestens aber einen Monat vor dem ersten Bergbesuch. Am besten wäre es natürlich sich ganzjährig fit zu halten, um die betroffenen Muskelgruppen nach der Saison erst gar nicht zu vernachlässigen.

Kraft und Ausdauer

Im Fokus stehen die Muskelbereiche, die bei der Abfahrt beansprucht werden. Das betrifft die Oberschenkel, Sprunggelenke und Knie sowie die Gesäß- und Rückenmuskulatur. Um diese Partien zu stärken, muss man nicht gezwungenermaßen auf Gewichte und teure Fitnessmitgliedschaften zurückgreifen. Hier genügt eine Stunde Radfahren, Schwimmen, Joggen oder Nordic Walking zweimal in der Woche. Auch die bewährten Kniebeugen zeigen schon nach kurzer Zeit Ergebnisse.

Beweglichkeit und Reaktionsvermögen

Die Stärkung der Muskeln ist natürlich ein wichtiger Teil der Vorbereitung, allerdings sollte man oft unterschätzte Aspekte des Alpinsports nicht vernachlässigen: Beweglichkeit, Reaktion und Koordination. Einfache Übungen wie Stretching oder das Balancieren auf einem Bein bei geschlossenen Augen sind ausreichend und bereits zielführend.

Pflege der Ausrüstung

Nachdem der Körper für die neue Saison fit gemacht wurde, will auch die Ausrüstung auf Hochglanz gebracht werden. Kleine oder größere Steine sowie grobkörniger Schnee können den Belag schädigen und fiese Kratzer verursachen, die aber schnell wieder repariert werden können. Nach einem prüfenden Blick auf die Unterseite der Skier oder des Snowboards sollte man zuerst eventuelle Verschmutzungen oder Wachsreste entfernen – am besten funktioniert das mit einer Kupferbürste. Welches Wachs man danach zur Hand nimmt, ist jedem selbst überlassen und das Prinzip das gleiche: auftragen, aushärten lassen und danach mit einer Universalbürste polieren.

Dann kann dem Ausflug auf die Piste nichts mehr im Wege stehen.

 

Beitragsbild:

© Dr. Klaus-Uwe Gerhardt_pixelio.de

 

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