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Auf den Spuren von Kaiser Karl am Untersberg

Kaum ein anderer Berg in den Alpen erfuhr in den letzten Jahren so viel Aufmerksamkeit wie er. Spätestens seit ihn der Dalai Lama als „Herzchakra Europas“ bezeichnet hat, steht der seit jeher sagenumwobene Gebirgsstock im Fokus der Öffentlichkeit: der Untersberg.

Er ist der nördlichste Ausläufer der Berchtesgadener Alpen und liegt sowohl in Bayern als auch in Salzburg. Seine beiden höchsten Gipfel sind der Berchtesgadener Hochthron (1972 m) und der Salzburger Hochthron (1853 m).

Kaiser Karl und seine Zwerge
Sagen rund um den Untersberg gibt es viele. Die bekannteste ist wohl die von Kaiser Karl, der mit seinen Zwergen im Inneren des Berges an einem runden Tisch sitzt und schläft. Zweimal ist sein langer Bart schon um den Tisch gewachsen. Beim dritten Mal – so besagt es die Legende – erwacht der Kaiser aus seinem Schlaf.

Mythos Untersberg
Was dran ist am Mythos Untersberg? Wir wissen es nicht. Aber für alle, die sich selbst ein Bild davon machen wollen und sich auf die Spuren von Kaiser Karl wagen wollen, haben wir zwei Tourenvorschläge.

Aufstieg über den Dopplersteig zum Salzburger Hochthron
Gleich vorneweg… Dieser Aufstieg ist nur für Geübte, erfordert Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und trockene Verhältnisse. Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz Glanegg. Der Weg führt über steile, ausgesetzte Stufen, Serpentinen und Holzleitern vorbei am Zeppezauerhaus zum Salzburger Hochthron. Der Steig ist mit einem Seil zum Festhalten gesichert, darf aber keinesfalls unterschätzt werden.
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Aufstieg über den Reitsteig zum Salzburger Hochthron
Der Aufstieg ist einfacher als der über den Dopplersteig. Ausgangspunkt ist auch bei dieser Variante der Wanderparkplatz Glanegg. Der Weg verläuft fast komplett im Wald und ist nicht ausgesetzt. Unterhalb vom Zeppezauerhaus trifft er mit dem Dopplersteig zusammen und führt weiter zum Salzburger Hochthron.
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Das NÜRNBERGER Bergwelt Team wünscht „Berg heil!“

 

Bild:

© TVB Grödig

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